Es gibt Spiele die man nie vergisst. Und dann gibt es Super Mario Bros. 3 – ein Spiel das nicht nur in Erinnerung bleibt, sondern das man fühlt. Als Kind auf dem Game Boy zum ersten Mal gespielt, hat es etwas hinterlassen das bis heute nicht weg ist. Nicht weil es das erste Spiel war. Sondern weil es das richtige war.
Acht Welten. Acht Gefühle.
Was SMB3 so besonders macht ist schwer in einem Satz zu fassen – also gar nicht erst versuchen. Es ist die Overworld die sich anfühlt wie eine echte Reise. Es sind die Weltenthemen die jeder Stage ihren eigenen Charakter geben. Die Wasserwelt war als Kind immer das schwerste – diese Trägheit, dieses Gefühl unter Wasser gegen den Strom zu schwimmen. Und trotzdem: man wollte weiter. Die Welt hat einen reingezogen.
Jede Welt hat ihren Vibe. Man fühlt sich dort. Das ist keine Selbstverständlichkeit – das ist Leveldesign als Kunstform.


Die Karte ist mehr als ein Menü
Die Overworld-Karte von SMB3 ist bis heute unerreicht. Man bewegt sich von Feld zu Feld, entdeckt versteckte Wege, findet Schachteln und Bonushäuser – und hat das Gefühl eine echte Welt zu bereisen, nicht einfach ein Level nach dem anderen abzuarbeiten. Das ist kein Menü. Das ist ein Erlebnis.
Die Community feiert das bis heute – und das zu Recht. SMB3 hat mit der Overworld etwas erfunden das Plattformer bis heute prägt.
Der Hammerbruder-Anzug und die Kunst der Seltenheit
Tanooki, Frosch, Hammerbruder – SMB3 hat eine Vielfalt an Power-Ups die bis heute keine Mario-Game übertroffen hat. Der Hammerbruder-Anzug ist der heilige Gral darunter. Selten, mächtig, unglaublich befühlend. Wer ihn je hatte weiß: das Spiel hat einen in diesem Moment belohnt wie kaum etwas anderes.


Musik die bleibt
Koji Kondo hat mit SMB3 Melodien geschrieben die sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben. Jede Welt hat ihre eigene Musik – und genau wie die Welten selbst hat auch die Musik ihren eigenen Vibe. Man hört die Overworld-Melodie und ist sofort zurück. Das ist Magie.
Wie man es spielen sollte
Game Boy, Wii, Switch Online, All Stars – egal. SMB3 ist auf jeder Plattform SMB3. Die Frage ist nicht wie man es spielt, sondern dass man es spielt. Wer die Chance hat es das erste Mal zu erleben, soll diese Chance nutzen. Nicht zielstrebig – sondern mit offenen Augen.
Stylisch, viby, schön – aber auch schwer. Eine Herausforderung die Spaß macht. Das ist SMB3. Das war SMB3. Und das wird SMB3 immer sein.
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Das waren Zeiten! <3